Ultraflache Bereicherung: Die APM Ultraflat Okulare im Praxis-Check

Abb.: Die APM-Ultraflat Okulare bieten 60° bis 70° scheinbares Feld in fünf Brennweiten. [S. Wienstein]

Bei der Entwicklung der APM Ultraflat-Okulare ging es zunächst um neue Okulare für die Großfeldstecher von APM. Die Weitwinkel-Okulare könnten sich aber auch am Teleskop als interessante Option erweisen. Der Praxis-Check zeigt, was mit ihnen möglich ist.

Mit 70° scheinbarem Gesichtsfeld ist das 30mm der Spitzenreiter dieser Okularreihe und auch das einzige Okular mit 2-Zoll-Einsteckdurchmesser. Die daran anschließenden Brennweiten im 1¼-Zoll-Format haben 24, 18 und 15mm Brennweite bei 65° sowie 10mm Brennweite bei 60° scheinbarem Gesichtsfeld. Weitwinkel-Okulare mit diesem Gesichtsfeld findet man reichlich am Markt vertreten, die Ultraflat-Okulare sollen aber bezüglich ihrer Bildfeldwölbung besonders mit schnellen Optiken harmonieren. Naturgemäß findet man die auch in Großfeldstechern.

Groß, schwer, gut verarbeitet

Es handelt sich um teils recht schwere und auffällig große Okulare, so dass man beim schnellen Griff anstelle der gewünschten oft die nächstkleinere Brennweite aus der Okulartasche zieht. Nur die beiden kleineren Exemplare, also 15mm und 10mm, haben eine gewohnte Größe. Sie sind mit 95g bzw. 150g auch eher leicht. Das 18mm darf mit 225g als normalgewichtig durchgehen. Das 25mm ist mit bereits über 350g schon recht schwer für ein 1¼-Zoll-Okular und das 30mm bringt es auf über 570g. Die Okulare sind gut verarbeitet (…)

Sven Wiensteins vollständigen Praxis-Check der APM Ultraflat Okulare finden Sie im EXTRA 1|2018 Themenheft “Teleskope & Ferngläser” von Abenteuer Astronomie. Das Heft bekommen Sie im Abo aber auch als Einzelheft im Oculum Shop.

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