In die Tiefen des Weltraums – gekühlte CCD-Kameras in der Deep-Sky-Fotografie

Abb.: Eine gekühlte CCD-Kamera an einem Astrographen: Zwischen Teleskop und Kamera (rot/schwarzes Gehäuse) ist das (ebenfalls schwarze) Filterrad zu erkennen und daneben eine runde Nachführkamera (rot), die über einen Off-Axis-Guider mit dem Strahlengang des Teleskops verbunden ist [U. Dittler]

Auch wenn es Astrofotografen gibt, die mit ungekühlten DSLR sehr beeindruckende Deep-Sky-Fotos erstellen, werden engagierte Astrofotografen auf gekühlte CCD-Kameras zurückgreifen, um die negativen Eigenschaften von DSLR, wie beispielsweise das ungünstige Signal/Rausch-Verhältnis, zu vermeiden. Mit ein wenig Erfahrung lassen sich dann spektakuläre Aufnahmen machen.

Ein kleiner Schritt von der digitalen Spiegelreflexkamera zu einer gekühlten CCD-Kamera wäre die Wahl einer solchen mit farbempfindlichem Chip: Die Vorteile der DSLR, die Erstellung einer farbigen Aufnahme mit nur einem Bild, bleiben hierbei erhalten, während die Nachteile, das Rauschen einer ungekühlten Kamera, vermieden werden. Dennoch greifen viele Deep-Sky-Fotografen lieber zu einer gekühlten CCD-Kamera mit schwarz-weißem-Sensor, da diese deutlich vielfältiger einsetzbar sind – und zumeist weisen die Schwarz-Weiß-Chips auch eine höhere Empfindlichkeit auf als die Farbsensoren. (…)

Ullrich Dittlers Fotoworkshop finden Sie in der Ausgabe 11 (Oktober/November 2017) von Abenteuer Astronomie. Das Heft bekommen Sie am Kiosk, direkt bei uns im Abonnement oder im Oculum Shop.

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