ALLES RICHTIG HERUM? Aufrechte und seitenrichtige Abbildungen im Teleskop

Abb.: Die Abbildung eines Objektivs ist seitenverkehrt und auf dem Kopf stehend. Das ist bei vielen Beobachtungen unproblematisch, kann aber manchmal stören. [P. Oden]

Für manche Beobachtungen ist es wichtig, dass das Bild des anvisierten Objektes weder seitenverkehrt ist noch auf dem Kopf steht. Ein Prisma allein reicht dann nicht aus, um ein korrekt orientiertes Bild zu erhalten. Ein Amici-Prisma kann helfen. Jeder Besitzer eines Teleskops kennt den Effekt, dass die visuelle Abbildung im Teleskop seitenverkehrt ist und auf dem Kopf steht. Dies liegt in den optischen Eigenschaften des Teleskops begründet, bei dem das Objektiv (Linse oder Spiegel) ein Abbild des Objektes erzeugt (das bereits seitenverkehrt und auf dem Kopf stehend ist), welches dann mit dem Okular wie mit einer Lupe betrachtet wird.

Alles auf dem Kopf

Dieser Effekt stört im Teleskop weniger, wenn zum Beispiel ein Sternhaufen beobachtet wird. Er stört dagegen schon spürbar, wenn man sich einem unbekannten Ziel durch Starhopping nähern will. Bewegt man das Teleskop etwas nach links, so verschiebt sich das Bild im Okular jedoch nach rechts. Schaut man sich ein Deep-Sky-Objekt oder gar den Mond auf der Suche nach einem bestimmten Detail näher an, muss man im Kopf immer umdenken, wenn man etwa einen Mondatlas als Hilfsmittel benutzt. Man kann natürlich den Mondatlas einfach herumdrehen, nur stehen dann natürlich leider die Beschriftung auf dem Kopf, was ebenfalls wieder hinderlich ist. Ein wenig hilft an dieser Stelle der Einsatz eines (…)

Peter Odens Problemlöser für aufrechte und seitenrichtige Abbildungen im Teleskop finden Sie in der Ausgabe 17 (Oktober/November 2018) von Abenteuer Astronomie.

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