Mit zwei Augen sieht man besser – das Großfernglas APM 120mm 90° SD-Apo im Praxis-Check

Abb.: Entspanntes Beobachten ist mit dem APM-Bino dank 90°-Einblick und Gabelhalterung garantiert. [P. Oden]

Großferngläser versprechen Amateurastronomen einen ganz neuen Blick an den Himmel. So sind Gasnebel, Sternhaufen und Galaxien mit diesen problemlos erreichbar und erscheinen oft eindrucksvoller als im Teleskop mit gleicher Öffnung. Für diesen Praxis-Check musste das neue Großfernglas APM 120mm 90° SD-Apo sein Können unter Beweis stellen.

Das Wissen darum, dass man bei beidäugigem Sehen in der beobachtenden Astronomie mehr sieht und mehr erkennen kann, ist mittlerweile Allgemeingut geworden. Und zwei getrennte Teleskope sind wiederum einem reinen Bino-Viewer an einem einzelnen Teleskop ebenfalls überlegen. Aus diesem Grunde bietet die Firma APM ein sogenanntes Großfernglas mit zweimal 120mm Frontlinsen an.

Nun darf man sich von dem Begriff »Großfernglas« nicht dazu verleiten lassen, zu glauben, dies wäre ein etwas überdimensionierter Feldstecher. Nichts könnte verkehrter sein! Allein das Gewicht von rund 10kg, was einem gefüllten Eimer mit Putzwasser entspricht, macht ein freihändiges Beobachten völlig unmöglich. Dieses schwere Gerät benötigt dementsprechend einen äußerst massiven Unterbau, um die Beobachtung damit erfolgreich zu machen.

Das Großfernglas kommt ohne Tragetasche oder -koffer, aber gut verpackt beim Kunden an. Im Lieferumfang befinden sich zwei Okulare à 18mm Brennweite und Schutzkappen. Unbedingt dazu bestellen sollte man sich von Anfang an eine Gabelmontierung für Großferngläser. In diesem Test haben wir ebenfalls eine entsprechende Halterung von APM genutzt und getestet (…)

Den ausführlichen Praxis-Check von Peter Oden finden Sie im EXTRA 1|2018 Themenheft “Teleskope & Ferngläser” von Abenteuer Astronomie. Das Heft bekommen Sie im Abo aber auch als Einzelheft im Oculum Shop.

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