Fliehender Stern kommt gar nicht aus dem Milchstraßenzentrum

Sie waren schon 1988 vorausgesagt worden, wurden dann tatsächlich entdeckt — aber das erste Exemplar eines »Hypervelocity«-Sterns mit Fluchtgeschwindigkeit aus der Milchstraße heraus, dessen Bahn dreidimensional vermessen werden konnte, hat eine ganz andere Vergangenheit, als der Theoretiker dachte. Anstatt bei einem engen Vorbeiflug am mutmaßlichen supermassereichen Schwarzen Loch im Milchstraßenzentrum enorm beschleunigt worden zu sein, begann HD 271791 seine rasante Reise am Rand der galaktischen Scheibe. Über eine Supernovaexplosion in einem Binärsystem oder eine überaus komplizierte Wechselwirkung zwischen mehreren Sternen gleichzeitig wird nun als Mechanismus spekuliert, der den Stern auf 500km/s bis 1000km/s beschleunigt hat. Daniel Fischer

Zusammenfassung: www.technologyreview.com/blog/arxiv/24186

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