Categories: Aktuelle Ereignisse

Mira im Maximum

Lichtkurve von Mira der letzten 1200 Tage nach den visuellen Schätzungen der AAVSO-Beobachter. Gut sichtbar ist jeweils der steile Anstieg und flachere Abfall der Helligkeit des Riesensterns.

Mira (Omikron Ceti) ist der Prototyp der Veränderlichen Sterne vom Miratyp. Der Lichtwechsel wurde schon 1596 von David Fabricius erstmals bemerkt. Der Stern wird um den 19.November ein Helligkeitsmaximum von etwa 3m erreichen — das Maximum ist daher schon mit freiem Auge beobachtbar. Mira hat schon die 3.Größe erreicht und das Maximum ist in den nächsten Wochen gut zu beobachten. Beobachtungen können an die AAVSO oder BAV gemeldet werden. Mira ist ein kühler roter Riesenstern in einer späten Phase der Sternentwicklung. Ihre Helligkeit schwankt im Mittel zwischen 3m und 9m, in Extremfällen kann der Stern 2m hell bzw. 10m schwach werden. Die Periode des Lichtwechsels beträgt 332 Tage.

Wolfgang Vollmann

wolfgang-vollmann

Share
Published by
wolfgang-vollmann

Recent Posts

Fotografisch lohnende extragalaktische Bildfelder an Nord- und Südhimmel

Galaxien fotografieren, aber welche, wo, Objektdaten, Aussehen, wann am besten? Selbst mit relativ bescheidenem Instrumentarium…

4 Monaten ago

Astronomie im Winter: 3 schnelle Tipps, für die Beobachtung

Im Sommer wundervoll warm aber Astronomie im Winter eine Zumutung? Von wegen. Was Sie machen…

5 Jahren ago

Spix‘ Blick zum Mond: Hesiodus – Lichtspiele und Doppelwall

Die letzte Ausgabe des »Blicks zum Mond« ist noch einmal etwas für Frühaufsteher. Am 1.…

6 Jahren ago

Was ist eigentlich … 66?

Keine Sorge! Ich werde jetzt definitv nicht in irgendwelchen numerologischen Geheimnissen herumkramen und mich über…

6 Jahren ago

InSights Solarzellen offen – mehr Bilder

Nach der perfekten Landung von InSight auf dem Mars und dem Empfang des ersten Bildes…

6 Jahren ago