Ein Radar-Bild der chinesischen Test-Raumstation Tiangong-1, aufgenommen - in schräger Sicht aus großer Distanz - vom Tracking and Imaging Radar (TIRA) bei Bonn. Dabei kommt die Station mit einer Bahnneigung von 42,7° gerade einmal bis Mittelitalien, bevor die Bodenspur wieder nach Süden dreht. [Fraunhofer FHR]
Irgendwann in der ersten Aprilwoche wird die chinesische Raumstation Tiangong-1 in der Atmosphäre verglühen, das besagen inzwischen fünf unabhängige Modellrechnungen ihres immer schnelleren Abstiegs. Wie sie am Ende genau zerbrechen wird und wieviel Restmasse den Boden erreichen kann, vermögen auch die Absturzexperten der Europäischen Weltraumbehörde am ESOC in Darmstadt nicht sagen: Zu wenig technische Details über Struktur und Werkstoffe konnten sie in Erfahrung bringen, und selbst die Masse ist unklar und kann irgendwo zwischen 7,5 und 8,5 Tonnen liegen, weil nicht bekannt ist, wieviel Treibstoff noch an Bord war, als die Bodenkontrolle den Kontakt verlor. Für die ESA ist die Begleitung von Tiangongs Ende damit zugleich operative Aufgabe – der Zivilschutz ihrer Mitgliedsstaaten möchte die Lage kennen – wie auch eine intensive Forschungsaufgabe. Mit leider nur beschränkten Daten, wie Abenteuer Astronomie heute aus erster Hand erfuhr: Für die aktuellen Bahnelemente, auf denen alle Berechnungen basieren, ist die ESA zum Beispiel komplett auf das amerikanische Militär und seine Orbit-Überwachung per Radar angewiesen. Die ESA hätte gern selbst ein solches Radarnetz aufgebaut, doch das hätte mehrere Hundermillionen Euro gekostet: Der ESA-Ministerrat gab die Mittel nicht frei.
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