Nach dem gewaltigen Erdbeben am 27. Februar war zunächst unklar gewesen, wie es den zahlreichen Observatorien in Chile ergangen war, da alle Kommunikationswege unterbrochen waren. Doch bald stellte sich heraus, dass keine der allesamt weit nördlich des Epizentrums gelegenen Anlagen Schaden genommen hatte: Während auf den südlichsten Sternwartenbergen noch Stecker aus den Dosen geflogen waren, ging das Beben auf dem weit nördlichen Cerro Paranal völlig spurlos vorüber. Und der Astronom, der dort gerade mit dem Very Large Telescope beobachtete, erfuhr erst zwölf Stunden später von dem Beben: Die sichere Bauweise moderner Sternwarten und die gefederte Lagerung ihrer Gebäude hatte ihn buchstäblich von der Katastrophe im Süden des Landes isoliert.
Daniel Fischer
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