Der Total and Spectral solar Irradiance Sensor (TSIS-1) auf der Internationalen Raumstation, Minuten nach der vollen Entfaltung am 31. Dezember: Der lange Auslegerarm und der Schwenkkopf sind nötig, damit das Instrument an anderen ISS-Teilen vorbei schauen kann. [NASA TV via LASP]
Der jüngste Dragon-Transporter hatte es Mitte Dezember zur ISS gebracht, nach Weihnachten hatte ein Roboterarm das Geschenk gewissermaßen ausgepackt – und in den vergangenen 24 Stunden hat er seinen Platz außen auf der Internationalen Raumstation gefunden und sich entfaltet (Screenshot oben): der Total and Spectral solar Irradiance Sensor (TSIS-1), der eine lückenlose Messreihe der Gesamt-Sonnenstrahlung seit 1978 fortsetzen wird. Total Solar Irradiance (TSI) wird diese Größe von etwa 1,37 kW/m² genannt: Es ist die Bestrahlungsstärke (Intensität), die von der Sonne bei mittlerem Abstand Erde–Sonne ohne den Einfluss der Atmosphäre senkrecht zur Strahlrichtung auf die Erde auftrifft. Ebenso traditionell wie falsch wird sie als „Solarkonstante“ bezeichnet, aber konstant ist sie gerade nicht: Ihr Wert schwankt mit dem Sonnenzyklus um 0,1% und zeigt überdies scharfe Spitzen nach unten (Grafik unten).
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