Eine Aufnahme von MASCOTs Kamera aus ca. 20 Metern Höhe während des Fallens auf die Oberfläche des Asteroiden Ryugu: 20 Bilder entstanden in dieser Phase, die auch bereits zum Orbiter Hayabusa 2 übertragen wurden - und dieses konnte schon Stunden später präsentiert werden. Oben rechts der Schatten des kastenförmigen MASCOT. [DLR/CNES/JAXA]
Zwölf Tage nach den Landungen der beiden MINERVA-II-1-Rover auf dem Asteroiden Ryugu ist heute früh auch die Landung des deutsch-französischen Landers MASCOT gelungen. Nach erneutem problemlosem Abstieg des Mutterschiffs Hayabusa 2 von seiner Parkposition wurde MASCOT pünktlich um 3:57 MESZ Bordzeit in 51 Meter Höhe ausgeklinkt – bis das Gelingen des Manövers bestätigt werden konnte, verging allerdings mehr Zeit als erwartet. Dafür war die Freude im Kontrollzentrum in Köln dann um so größer. Bald wich sie freilich wieder Sorge, denn der Lander war 20 Minuten nach dem Abwurf in einer ungünstigen Position zum Liegen gekommen, wie sich in der Telemetrie zeigte. Doch dafür gab es ja den Schwungarm an Bord: Früher als eigentlich vorgesehen wurde er aktiviert, MASCOT tat einen Hüpfer – und kam danach in perfekter Lage zum Stehen, wo seine vier wissenschaftlichen Instrumente nun ihren Dienst verrichten. Bis etwa 20:00 MESZ heute Abend, denn dann ist die Batterie erschöpft, und auf Solarzellen zum Nachladen hat man verzichtet.
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