Völlig überraschend ist in der Nacht ein hochauflösendes Bild der anderen Kamera auf InSight veröffentlicht worden, die auf dem Robotarm sitzt und mit 45° x 45° ein kleineres aber dafür unverzerrtes Gesichtsfeld hat: Es zeigt die Oberseite des Landers mit dem Arm und anderer Hardware - und gar nicht so weit weg durchaus imposante Felsen. [NASA/JPL-Caltech]
Nach der perfekten Landung von InSight auf dem Mars und dem Empfang des ersten Bildes von der Oberfläche hatte es die folgenden sechs Stunden kaum Neuigkeiten gegeben: Auf einer Pressekonferenz wurde im Wesentlichen stürmisch der Erfolg gefeiert – und die Erkenntnis geteilt, dass Insight praktisch waagerecht steht und um weniger als 2° gegen die Horizontale geneigt ist. Der eine größere Stein in seiner Nähe macht nichts, dorthin hätte man die beiden Instrumente sowieso nicht abgesetzt. Und bestimmte Verwehungsmuster in dessen Nähe deuten an, dass der Boden ansonsten aus Sand besteht: perfektes Gelände für den deutschen „Maulwurf“. Auch konnte mitgeteilt werden, dass beide MarCO-Satelliten den gesamten Datenstrom während des Abstiegs ohne jeden Fehler zur Erde weiter leiten konnten. Jetzt senden sie noch eine Weile Daten über ihre eigene Funktion, was Teil ihrer experimentellen Natur ist – und es wird sogar diskutiert, sie nach dem Erfolg doch noch länger für andere Technik-Versuche zu verwenden.
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