So sehen die bekannte Spiralgalaxie Messier 51, ihr Begleiter NGC 5195 und die weitere Umgebung aus, wenn man sie im H-Alpha-Licht des Wasserstoffs und außerhalb dieser Linie aufnimmt und dann die Differenz bildet: Plötzlich wird eine gigantische Gaswolke sichtbar, die offenbar zu dem System dazu gehört. [Watkins et al.]
Sie ist eine der bekanntesten und meist fotografierten Galaxien des Himmels, und doch gibt es dort noch etwas Neues zu entdecken – und zwar 80000 Lichtjahre groß. Besonders tiefe und sorgfältig bearbeitete Filter-Aufnahmen mit dem Burrell Schmidt Telescope auf dem Kitt Peak (61 cm Öffnung) haben jetzt eine Gaswolke von 10 Bogenminuten Ausdehnung neben der „Jagdhunde-Galaxie“ Messier 51 aufgespürt, was in deren Distanz 25 Kiloparsec entspricht! Die Wolke strahlt diffuses H-Alpha-Licht des Wasserstoffs aus, enthält keine Sterne und deckt sich auch nicht mit den bekannten diffusen Ausläufern von Messier 51, die die Schwerkraft ihres nahen Begleiters produziert hat – sie liegt aber in deren Nähe, was auf einen Zusammenhang hindeuten könnte. Spektren zeigen jedenfalls eine mit Messier 51 identische hohe Geschwindigkeit der Wolke relativ zur Erde – und finden eine sonnenähnliche ‚Metallizität‘, also Häufigkeit schwererer chemischer Elemente: Die Wolke ist offensichtlich aus der Galaxie gekommen (und kein urtümliches Gas, das auf sie fällt). Der Mechanismus dieses Rauswurfs ist noch ebenso unklar wie die Physik, die das Gas zum Glimmen bringt. Ein mögliches Szenario könnte aber demjenigen hinter „Hanny’s Voorwerp“ entsprechen: eine Art Lichtecho eines früher aktiven und hell strahlenden Kerns von entweder Messier 51 oder ihres Begleiter, der inzwischen seine Aktivität eingestellt hat.
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