Unter »Transit Timing Variations« (TTV) versteht man die systematische Verspätung oder Verfrühung der Durchgänge eines Exoplaneten vor seinem Sternscheibchen, die auf die Bahnstörungen durch mindestens einen weiteren noch unentdeckten Planeten hindeutet: Dessen Existenz wirklich zu beweisen, kann allerdings schwer fallen, wenn er sich nicht ebenfalls durch Transits vor dem Stern verrät.
Nicht so beim »König der TTV« KOI-142b alias Kepler-88b: Aus seinen Transit-Variationen folgte ziemlich zwingend die Existenz eines zweiten Planeten (ohne Transits) – und der wurde nun, eine Premiere, mit der Radialgeschwindigkeitsmethode tatsächlich nachgewiesen, genau wie berechnet. Auch die Masse von Kepler-88c von 3/4 der des Jupiter passt: Das stärkt das Vertrauen in die TTV-Methode generell.
Daniel Fischer
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