Der große weiße Fleck "auf 11 Uhr" auf dieser Neptun-Aufnahme eines der 10-Meter-Keck-Teleskope ist die Signatur eines neuen 9000 km großen Sturms, der diesen Sommer entdeckt wurde - in der Nähe des Äquators, wo sonst nie etwas passierte. [N. Molter/I. De Pater, UC Berkeley/C. Alvarez, W. M. Keck Observatory]
Da will ein Student nur mal testen, wie sich die Keck-Teleskope auf dem Mauna Kea mit ihren 10-Meter-Spiegeln in der Dämmerung schlagen – und dabei entdeckt er einen neuen großen Sturm auf dem Neptun, noch dazu in einer Breiten-Zone, wo früher nie etwas Aufregendes passierte, nämlich rund um den Äquator. Was Teleskope im nahen Infraroten und/oder durch Methan-Filter zeigen, sind vor allem sehr hohe Wolken: Die stehen, wie man seit den Nahaufnahmen von Voyager 2 von 1989 weiß, oft in Zusammenhang mit unauffälligeren dunklen Wirbelstürmen. Oder es steckt gewaltige Konvektion dahinter, bis in große Höhen aufsteigende Gasblasen, wie sie zuweilen der Saturn erlebt: Die neue helle Wolke mit einer Ausdehnung in Länge wie Breite von etwa 30° verrät so oder so etwas über Vorgänge in den Tiefen der Neptun-Atmosphäre.
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