Abb. 1: Die Rückseite eines Maksutov-Teleskops mit dem typischen Fokussierknopf [Peter Oden]
Spiegelshifting ist ein Problem, das vorzugsweise bei Schmidt-Cassegrain-Teleskopen oder Maksutovs auftritt, also bei Teleskopen, bei denen der Hauptspiegel nicht fest eingebaut ist. Bei diesen Teleskopen wird die Position des Hauptspiegels längs der optischen Achse verschoben, um beim Betrachten des Zielobjektes in den Fokus zu kommen.
Der Vorteil gerade bei diesen Teleskopen liegt darin, dass hier eine kleine Verschiebung des kurzbrennweitigen Hauptspiegels (die meistens mit f/2.x ausgelegt sind) durch die Umsetzung auf f/10 oder gar f/15 mit dem Sekundärspiegel einem entsprechend längeren Fokusweg des Okulars entsprechen, wodurch es bei diesen Teleskopen praktisch nie zu einem Backfokus-Problem kommt.
Der Nachteil dagegen liegt auf der Hand: ein Hauptspiegel, der extrem genau geschliffen ist und üblicherweise eine Genauigkeit von ʎ/4 oder ʎ/10 aufweist (was einem Zehntel (!) der Lichtwellenlänge entspricht), wird mechanisch bewegt, wobei es zu viel größeren Ungenauigkeiten kommen kann.
Abhilfe schafft man bei modernen Teleskopen durch eine äußerst geringe Fertigungstoleranz und durch hochwertige Gleitfette, die dem seitlichen Druck nicht sofort nachgeben, ohne dabei ihre Gleiteigenschaften zu verlieren und durch spezielle Konstruktionen mit Spannfedern. Diese Federn halten den Spiegel konstant unter einer gleichmäßigen Vorspannung, die die Verkippung verhindert.
Erwähnt werden soll an dieser Stelle ebenfalls, dass es auch bei Newton-Teleskopen zu einer Art Spiegelshifting kommen kann, wenn der Hauptspiegel nicht fixiert ist, sondern in den Halterungen Spiel hat. Hier verstellt sich dann jede Kollimation sofort wieder, wenn das Teleskop bewegt wird und der Spiegel dadurch seine Lage verändert.
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