Abb. 1: Ein Newton-Teleskop - besonders ein kurzbrennweitiges - benötigt für seinen Fangspiegel u.U. einen Offset [Peter Oden]
Oft genug hört oder liest man bei Diskussionen an Astrostammtischen oder in Foren, wie wichtig der optimale Offset oder Spiegelversatz für eine hochwertige Abbildung bei einem Newton-Telekop sein. Dies ist zumindest teilweise richtig, aber eben nur teilweise. Den Details zu dieser Frage möchte ich diesmal etwas näher auf den Grund gehen.
Die Lösung dieses Problems liegt nun darin, dass der Fangspiegel vom Okular aus gesehen etwas nach hinten verschoben wird bzw. vom Hauptspiegel aus gesehen etwas seitlich verschoben wird und zwar vom Okularauszug weg.
Eine einfache Formel zur Berechnung des benötigten Offsets lautet:
OffsetFangspiegel = DHauptspiegel x dFangspiegel / (4 x BrennweiteHauptspiegel)
Ein Newton mit 200mm Hauptspiegel, 50mm Fangspiegel (kleiner Durchmesser, da Fangspiegel elliptisch) und 800mm Brennweite benötigt also einen Offset von 200×50/(4*800)mm, das sind 10.000/3.200, also ziemlich genau 3mm.
Um noch einmal auf den Anfang zurückzukommen: Die Qualität der Abbildung leidet unter einem fehlenden Offset nicht und der Unterschied ist visuell überhaupt nicht zu erkennen. Wo er sich bemerkbar macht ist bei der Astrofotografie, denn hier führt fehlender Offset unter Umständen zu einer erkennbaren Vignettierung im Bild.
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