Im heutigen Bild unserer Milchstraße fällt die Sterndichte bei einem Radius von 14 kpc oder 45000Lj scharf ab, doch dieser vermeintliche Rand ist offenbar eine vereinfachte Darstellung: In einer Richtung (»dritter Quadrant«) sind Astronomen auf zwei ausgedehnte Wolken aus jungen Sternen noch in 15–20kpc (50000–65000Lj) Radius gestoßen. Zwar waren Kohlenmonoxid und Wasserstoff bereits bis in 20 bzw. 25kpc (80000Lj) Radius bekannt, aber junge Sterne nicht. Die neue Durchmusterung hat nun eine Fortsetzung der galaktischen Scheibe mit nur allmählicher Abnahme der Sterndichte gefunden, wobei in über 20kpc Abstand vom Galaktischen Zentrum auch die Existenz des kleinen offenen Sternhaufens VdB-Hagen 04 bestätigt werden konnte. Ansonsten sind die jungen Sterne aber gleichmäßig verteilt – und Modelle der Milchstraße, die dort draußen gar keine Sternentstehung mehr vorhersagen, müssen wohl revidiert werden.
Daniel Fischer
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