Für Teleskope sichtbar sind Schwarze Löcher, egal welcher Masse, einerseits durch eine umgebene mächtige Akkretionsscheibe. Die Umwandlung von Gravitationsenergie in Strahlungsenergie, die in dieser Gasscheibe abläuft, ist der effizienteste Prozess, den man kennt. Bei genügend Energie werden außerdem zwei entgegengesetzte Jets produziert und hinausgeschossen, wobei sich die Plasmastrahlen in der Größenordnung von bis zu Millionen Lichtjahren erstrecken können, künstlerische Darstellung NASA, JPL-Caltech
Kaum ein astronomischer Begriff ist so populär wie der des Schwarzen Lochs. Jeder hat schon einmal davon gehört, selbst wenn man nichts mit Astronomie zu tun hat, etwa in Science-Fiction-Filmen und -Büchern. Doch Schwarze Löcher sind alles andere als Science-Fiction: Seit Jahrzehnten werden sie beobachtet und erforscht – lange Zeit nur indirekt, im vergangenen Jahr dann erstmals direkt. Zwischen diesem Nachweis von Schwarzen Löchern und ihrer »Erfindung« durch Karl Schwarzschild liegen damit genau 100 Jahre.
Weiße Zwerge, Pulsare, Neutronensterne, Quasare, Supernovae, Gammastrahlenausbrüche – das Universum ist voller faszinierender und extremer Objekte und Vorgänge, die unser Vorstellungsvermögen völlig übersteigen. Ein berühmtes Zitat des Biologen John B. S. Haldane bringt diese Tatsache wunderbar auf den Punkt: »Ich selbst habe den Verdacht, dass das Universum nicht nur seltsamer ist, als wir annehmen, sondern seltsamer, als wir überhaupt annehmen können.« Noch seltsamer, bizarrer und geheimnisvoller als alles andere sind Schwarze Löcher.
Sind Schwarze Löcher tatsächlich Orte ohne Wiederkehr? Was versteht man unter dem Schwarzschild-Radius und einer Singularität? – In der neuen Ausgabe 4 von Abenteuer Astronomie (August/September 2016, Seite 14-19) nimmt Sie Nico Schmidt in seiner Titelstory mit auf eine faszinierende Reise jenseits des Ereignishorizonts.
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