Dass Satelliten zur Sonnenbeobachtung Kometen entdecken, ist seit Jahrzehnten Routine: Meist handelt es sich um Sonnenkreuzer, die ihre Annäherung an die Sonne nicht überstehen. Ausnahmen fallen da um so mehr auf, und der Fall P/2003 T12 ist besonders kurios: Dieser Komet war vor 9 Jahren – wie die meisten – von einem Amateurastronomen auf Bildern des Satelliten SOHO entdeckt worden und seine Bahn war damals nicht eindeutig zu bestimmen gewesen. Und nun hat in Daten des Satelliten STEREO B am 19. Januar ein anderer Amateurastronom einen schwachen Kometen aufgespürt, der – auch dies wiederum durch zwei weitere Amateure – bald mit dem alten SOHO-Kometen in Verbindung gebracht werden konnte. Es ist also derselbe Komet, der sich ständig mit nur 4 Jahren Periode im inneren Sonnensystem herumtreibt, sich aber wegen seiner Lichtschwäche praktisch versteckt hält. Diesmal gelang immerhin auch die erste fotografische Beobachtung vom Boden aus, natürlich auch wieder durch einen Amateurastronomen: Mit nur 15m war P/2003 T12 (SOHO) freilich der Natur dieses Kometen entsprechend unscheinbar.
Daniel Fischer
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