Deep Sky Guide: Wie isDSG und isDSA zusammen arbeiten

Abb.: Cover des interstellarum Deep Sky Atlas

Liebe Sternfreunde, nicht umsonst heißt der neue Beobachtungsführer interstellarum Deep Sky Guide (isDSG) so ähnlich wie der interstellarum Deep Sky Atlas (isDSA). Beide Werke sind ideal aufeinander abgestimmt.

Alle im Deep Sky Guide behandelten Objekte sind im Deep Sky Atlas verzeichnet. Aber nicht nur das, sie sind auch mit genau denselben Kartennummern angeordnet. Das heißt: Schlägt man den Atlas auf einer bestimmten Karten-Doppelseite auf, kann man den Guide mit der entsprechenden Doppelseite daneben legen – so bietet sich der ideale Überblick, was in der jeweiligen Himmelsregion “geboten” ist.

Um das Arbeiten mit dem Deep Sky Guide zu erleichtern, finden sich dort viele Anknüpfungspunkte wieder:
– die Objekte sind in dieselben Öffnungskategorien (4″, 8″, 12″ und Herausforderungen) eingeteilt. So erhält man auf den ersten Blick einen Anhaltspunkt, ob das Objekt unter dunklem Landhimmel mit dem eigenen Teleskop erreichbar ist.
– in den DSS-Bildkompositen sind alle Sterne markiert, die auch im Atlas zu finden sind. Das ist extrem hilfreich um von der Atlaskarte in die Abbildungen zu finden.
– eine kleine Aufsuchhilfe zeigt die Position der im Guide behandelten Objekte auf der dazu gehörigen Atlaskarte an. So sucht man nicht lange nach der richtigen Position.
– eine wesentliche Hilfe bei der Handhabung wird der Index im Guide sein, der alle vorgestellten Objekte enthält – und deutlich größer gedruckt ist als im Atlas.

Das Ergebnis ist: Mit Atlas und Guide hat man nachts alles dabei, um das gewünschte Objekt aufzusuchen und zu beobachten. Man kann völlig unvorbereitet in eine Beobachtungsnacht gehen, und ist trotzdem ideal gerüstet.

Man könnte jetzt auf die Idee kommen, der Deep Sky Guide sei ohne den Deep Sky Atlas nicht sinnvoll einsetzbar. Das stimmt aber nicht. Wer etwa mit Digitalen Teilkreisen oder einer Computersteuerung beobachtet, kann mit der Katalognummer im Guide auch direkt zum Ziel kommen. Und auch mit einem anderen Atlas sollte das Beobachten kein Problem sein – wenn dieser denn die Objekte aus dem Guide auch enthält. Aber so komfortabel wie mit dem interstellarum Deep Sky Atlas ist es sicher nicht.

Wenn Sie noch keinen interstellarum Deep Sky Atlas haben: Die deutsche Normalausgabe und die englische Field Edition (entspricht der Premium-Version) sind noch erhältlich – solange der Vorrat reicht.

Clear skies,
Ronald Stoyan

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